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Das Gebiet

Biot gleussen 2Name: Wiesenbrütergebiete im Coburger Land

Gebietsgröße: Schwerpunktgebiete im Itzgrund (Foto links), Grabfeld und Glender Wiesen rund 1588 ha; Wiesenbrütergebiete im Landkreis Coburg gesamt rund 2662 ha

Betreut seit: 2018

Bedeutung: Im Coburger Land leben stark bedrohte Wiesenbrüter -  Bekassine, Braunkehlchen, Kiebitz, Wiesenpieper und Wachtelkönig. Das NSG "Vogelfreistätte Glender Wiesen" ist eines der Top-Ten-Gebiete Oberfrankens und Bayerns für die Bekassine. Der Nordteil des Goldbergsees - ein künstlich angelegtes Hochwasserrückhaltebecken - wurde als flacher "Biotopsee" angelegt und befindet sich innerhalb der NSG- und Natura 2000 - Kulisse. Mit seinen Röhrichtbeständen und Schlammflächen ist der See ein bedeutendes Brut-, Rast- und Durchzugsgebiet einer Vielzahl von bedrohten Vogelarten.

Typische Lebensräume: Das offene Flusstal der Itz zwischen Coburg und Lahm mit ausgedehnten Mähwiesen (teils extensiv genutzten Feucht- und Nasswiesen mit Tümpeln, Röhricht und Hochstaudenfluren) und Wassergräben; Feucht- und Salzwiesen sowie Röhrichtfelder im NSG "Vogelfreistätte Glender Wiesen"; Goldbergsee;

 

Der Betreuer

gb christianName: Christian Fischer

Ausbildung: Dipl.-Ing. (FH) Forstwirtschaft

Im Dienst als Gebietsbetreuer seit: Juli 2018

Träger: Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.

Thematische Schwerpunkte: Öffentlichkeitsarbeit (Umweltbildung, Vorträge, Pressearbeit), Beratung, Wiesenbrüter-Monitoring, Schutzmaßnahmen für Wiesenbrüter

 

 

 
 
 
 

Tiere und Pflanzen

Bekassinen 1Tierarten: Bekassine, Braunkehlchen, Kiebitz, Wachtelkönig, Wiesenpieper, Blaukehlchen, Beutelmeise, Schwarz- und Rotmilan, Rohrweihe, Dunkler Ameisenbläuling, Schmale Windelschnecke

Pflanzenarten: Knoblauchgamander, Gelbe Wiesenraute, Fleischfarbenes Knabenkraut, Breitblättriges Knabenkraut, Sumpf-Dreizack, Roter Wasserehrenpreis, Reichlings-Löwenzahn (weltweites Arealzentrum), Tannenwedel

Highlights:

Im Coburger Land liegt einer der bayerischen Verbreitungsschwerpunkte von Bekassine und Blaukehlchen.

Zugvögel am Goldbergsee, z.B. Goldregenpfeifer, Kampfläufer, Dunkler Wasserläufer, Bruch- und Waldwasserläufer, Flussuferläufer, Sanderling, Großer Brachvogel, Regenbrachvogel, Zwergschnepfe, Rot- und Grünschenkel, Grau-, Silber-, Rallen-, Seiden- und Purpurreiher sowie Stock-, Reiher-, Tafel-, Krick-, Knäk-, Löffel-, Schnatter-, Spieß-, Pfeif-, Schell- und Kolbenente; Gänse-, Mittel- und Zwergsäger, Bläß-, Saat- und Brandgans, Fischadler u.v.m.;

Salzwiesen im Binnenland: u.a.  Salz-Hornklee, Erdbeerklee, Salzbinse, Salz-Teichbinse, Entferntährige Segge

Hilfsprogramme für: Wiesenbrüter

 

 

Weitere Informationen

 

 

Das Gebiet

Natura 2000-Gebiet Landkreis LichtenfelsName: Gebietsbetreuung für die Natura 2000-Gebiete im Landkreis Lichtenfels

Gebietsgröße: das Obermaintal (70 km²), den Staffelbergjura (51 km²) und die Weismainalb (23 km²)

Betreut seit: Juli 2018

Bedeutung: Die Nördliche Fränkische Alb zeichnet sich durch eine sehr große Lebensraumvielfalt aus. Auf engstem Raum treten in dem kleinen Landkreis Lichtenfels Lebensraumtypen nebeneinander auf: Von der Auenlandschaft mit Wiesenbrütern im Maintal direkt hoch zur Felsvegetation und dem Kalkmagerrasen auf dem Staffelstein bis hinüber in die Wachholderhänge mit dem Apollofalter bei Weismain. Es ist nicht ohne Grund ein Naturraum in dem viele Menschen Urlaub machen und das nicht nur wegen der Therme in Bad Staffelstein.

Typische Lebensräume:  Wachholderhänge, Kalkmagerrasen, Magere Flachland- Mähwiese, feuchte Hochstaudenfluren, Altwasser und durch Kiesabbau entstandene Wasserflächen

 
 
 
 

Die Gebietsbetreuerin

Gebietsbetreuerin Rebekka MayerName: Rebekka Mayer

Ausbildung: M.Sc. Biologin, Landwirtin, qualifizierte Erlebnisbäuerin

Im Dienst als Gebietsbetreuer seit: Juli 2018

Träger: Landschaftspflegeverband Lichtenfels e.V.

Thematische Schwerpunkte: Ackerwildkräuter, Umweltbildung, Konfliktmanagement

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Tiere und Pflanzen

Großer WiesenknopfTierarten: Apollofalter, Uhu, Wanderfalke, Wiesenknopfameisenbläuling, große Keiljungfer (Libelle), Blaukelchen, Eisvogel, Rohrweihe, Pirol, Beutelmeise, Groppe (Fisch), Neuntöter, Grauspecht, Hohltaube, Wespenbussard

Pflanzenarten: Ackerwildkräuter wie Adonisröschen, Orchideen wie Bienenragwurz, Kreuzenzian, Wacholder

Highlights: bayernweites Schwerpunktvorkommen von Uhu und Wanderfalke in den Felslebensräumen, zweitgrößtes Brutvorkommen von Blaukelchen, Wachholderhänge mit Apollofalter

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Weitere Informationen

 

Das Gebiet

Walberla (c) NiedlingName: Gebietsbetreuung für ausgewählte Schutzgebiete im Lkr. Forchheim

Gebietsgröße: 5.850 ha

Betreut seit: 2003

Bedeutung: Die Fränkische Schweiz ist einer der Hotspots der Biodiversität in Bayern und gehört zu den artenreichsten Regionen Europas. Besonders hervorzuheben sind endemische Arten bei den Mehlbeeren und Habichtskräutern, die weltweit nur hier vorkommen und vorwiegend an Felsköpfen wachsen. Die betreuten Sandgebiete im Landkreis gehören zu den Kerngebieten der SandAchse Franken.

Typische Lebensräume: Kalkmagerrasen, Kalkfelsen, Kalkscherbenäcker, Kalktuffquellen- und Bäche, Buchenwälder auf Kalk, Magerwiesen, Höhlen, Fließgewässer, Sandmagerrasen, lichte Kiefernwälder, Teiche, alte Sand- und Tongruben, Auwälder

 
 
 

Die Betreuer

 

mitarbeiter niedling

mitarbeiter sack

 

 

 

 

 

 

Name: Andreas Niedling und Wolfgang Sack

Ausbildung: Diplom-Biologe (A. Niedling) & Dipl.-Ing. Landespflege (W. Sack)

Im Dienst als Gebietsbetreuer seit: 2008 (A. Niedling) & 2013 (W. Sack)

Träger: Landschaftspflegeverband Forchheim e.V. (Oberes Tor 1, 91320 Ebermannstadt)

Thematische Schwerpunkte: Organisation und Umsetzung von Artenschutz- und Landschaftspflegemaßnahmen, die Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen, Verbänden, Nutzergruppen und Behörden, die fachliche Unterstützung und Beratung, Besucherlenkung, Konfliktmanagement, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit, Monitoring ausgewählter Artengruppen

 
 

Tiere und Pflanzen

Gr Mausohr NiedlingTierarten: Im Jura die typischen Arten der Trockenlebensräume und Wälder auf Kalk sowie Bewohner von Höhlen und Fließgewässern. Im Regnitz- und Aischtal Sandarten und Arten lichter Kiefernwälder auf kalkfreiem Untergrund sowie Bewohner von Teichen.

Pflanzenarten: Wie bei den Tieren im Jura die typischen Arten der Trockenlebensräume auf Kalk sowie Bewohner von Fließgewässern und Wäldern. Im Regnitz- und Aischtal typische Sandarten und Arten lichter Kiefernwälder auf kalkfreiem Untergrund sowie Bewohner von Teichen.

Highlights: Uhu, Wanderfalke, Mopsfledermaus, Bechsteinfledermaus, Bienen-Ragwurz, Fränkische Mehlbeere, Fränkisches Habichtskraut, Pfingst-Nelke, Blauer Lattich, Alpen-Gänsekresse, Felsensteinkraut, Silbergras und Sandgrasnelke, Doldiges Winterlieb uvm.

 

 
 
Weitere Informationen
 

 

 

Gebiete in Oberfranken

Im Regierungsbezirk Oberfranken werden derzeit vier wertvolle Gebiete betreut.

Naturpark Frankenwald

Schutzgebiete im Fichtelgebirge

Schutzgebiete im Landkreis Forchheim

Obermain-Jura

Wiesenbrütergebiete im Coburger Land

 

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