Die Erfolgsgeschichte der Gebietsbetreuung

Alles begann Ende 1997 mit der ersten „Gebietsbetreuung für das Ramsargebiet Ammersee“. Dies war der Vorläufer des beispielhaften, bayerischen Gebietsbetreuerprojekts: Fundierte fachliche Beratung und Informationsvermittlung unter nicht staatlicher Trägerschaft. Dieses Modell überzeugte schnell auch politische Entscheidungsträger, so dass der Startschuss für hauptamtliche Gebietsbetreuungsstellen unter freier Trägerschaft gegeben werden konnte. Die Finanzierung erfolgte über die Förderung durch den Bayerischen Naturschutzfonds, eine gemeinnützige, im Bayerischen Naturschutzgesetz verankert Stiftung. Vom Jahr 2002 bis März 2015 war der Europäische Sozialfonds an der Kofinanzierung der Gebietsbetreuer beteiligt. Seit April 2015 werden die Gebietsbetreuerstellen zu 75 - 85 % vom Bayerischen Naturschutzfonds gefördert, den restlichen Teil übernehmen die Träger. Als Träger fungieren Vereine, Verbände, Stiftungen, Naturparke, Umweltbildungseinrichtungen und Landkreise/Kommunen.

Bis 2008 gab es 26 betreute Gebiete, im Jahr 2017 waren es immerhin 37 Gebiete. Was klein begann ist über die Jahre zu etwas ganz Großem geworden. Seit 2019 werden 55 herausragende bayerische Gebiete von 66 Gebietsbetreuerinnen und Gebietsbetreuern betreut. Zudem sind zwei hauptamtliche Bibermanager in Nord- und Südbayern tätig.

Alle bisher etablierten Gebietsbetreuungen können auch in der neuen Förderperiode von 1. April 2021 bis 31. März 2024 in gleichem Umfang fortgeführt werden.

Die erforderlichen Mittel für die Gebietsbetreuung werden vom Bayerischen Naturschutzfonds und von den Trägern vor Ort aufgebracht.